Willkommen bei InCendium Depths, einer fiktiven, unoffiziellen und von Fans erdachten Firma im Star Citizen-Universum.

Sleeven, Stacks und Tod

In unserem Setting existiert keine klassische „Wiederbelebung“. Stattdessen nutzt die UEE ein hochentwickeltes Sleeving-System, das Identität, Erinnerungen und Fähigkeiten eines Menschen bewahren kann – unter klaren Voraussetzungen.

Der Stack – Träger des Bewusstseins

Ab dem 16. Lebensjahr erhält jeder registrierte UEE-Bürger einen sogenannten Stack. Dieser wird chirurgisch an der Schädelbasis über den Nacken implantiert.

Der Stack speichert:

  • alle Erinnerungen
  • erlernte Fähigkeiten
  • Persönlichkeitsmerkmale
  • neurologische Muster

Kurz gesagt: eine vollständige Kopie des Geistes und Gehirns.

Klonkosten

Tod und Transfer

Im Falle des Todes kann der Inhalt des Stacks auf einen neuen Sleeve übertragen werden. Ein Sleeve ist ein biologischer Körper – vergleichbar mit einem Klon – ohne eigenes Bewusstsein oder Erinnerungen. Erst der Stack macht den Sleeve wieder zur Person.

Voraussetzung: Versicherung & Bürgerstatus

Dieser Prozess steht ausschließlich UEE-Bürgern mit entsprechender Sleeving-Versicherung zur Verfügung.

  • Ohne Versicherung: kein Transfer
  • Kein gedeckter Status: keine Aktivierung
  • Die UEE leistet keine Vorfinanzierung

Wer nicht versichert ist, stirbt endgültig.

Stack Archive

Backup der Identität
Zusätzlich zum implantierten Original-Stack können Backups im offiziellen Stack Archive der UEE angelegt werden.
Diese Backups können in jeder UEE-kontrollierten medizinischen Einrichtung erstellt werden.

Im Todesfall gibt es zwei Optionen:

  1. Übertragung aus dem Original-Stack wenn noch intakt
  2. Übertragung aus dem letzten Archiv-Backup

Wird ein älteres Backup verwendet, kann es zu Erinnerungslücken kommen.
Die verlorene Zeit entspricht dem Zeitraum zwischen letztem Backup und Tod.

Grundlegende Regeln und Richtlinien zum Sleeven

Im Verse sind Sleeves ein bedeutender Bestandteil des technologischen Fortschritts und der genetischen Forschung. Um die Integrität und Glaubwürdigkeit des Sleeves sicherzustellen, gibt es bestimmte grundlegende Regeln und Richtlinien, die du kennen solltest. Diese Regeln umfassen sowohl die technischen Aspekte des Sleeveprozesses als auch ethische und gesetzliche Bestimmungen, die die Nutzung und Verwaltung von Sleeven betreffen.

Von den Verfahren zur Sleeveherstellung bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen – hier erfährst du, was du über das Sleeven wissen musst, um dich in der Welt des Verse richtig zu verhalten und die Technologie verantwortungsbewusst darzustellen.

Im Gehirn eingesetzte Stacks, auch Neuralports genannt, sind an der Schädelbasis über den Nacken platziert und speichern die vollständigen Erinnerungen einer Person. Alle UEE-Bürger erhalten einen solchen Stack ab dem 16. Lebensjahr.

Engramme – also Sicherungen des aktuellen Erinnerungsstandes – können in einer Medbay in beliebigen Abständen erstellt werden. Die Erstimplantation des Stacks ist ein zeitintensiver Eingriff und geht häufig mit starken Kopfschmerzen und neurologischer Belastung einher. Nach erfolgreicher Implantation ist das Speichern von Engrammen jedoch ein routinemäßiger medizinischer Vorgang.

Wird ein Sleeve initialisiert, wird entschieden, welcher Erinnerungsstand übertragen wird:

  • das im Archiv gespeicherte Engramm oder
  • der direkt aus dem Stack ausgelesene Erinnerungsstand.

Der Stack enthält stets den aktuellsten Stand, kann jedoch auch traumatische Erinnerungen unmittelbar vor dem Tod beinhalten, die die mentale Stabilität nach dem Transfer beeinflussen können.

Im Sleeve-Initialisierungsnetzwerk sind die Identitäten aller Personen mit registrierten Sleeves hinterlegt. Hier werden sowohl die Personen-IDs als auch die zugehörigen Engramme gespeichert, die zuvor in einer Medbay angelegt wurden.

Befindet sich in der Medbay, in der der Tod festgestellt wird, eine passende Sleevehülle, kann der Sleeve-Prozess direkt vor Ort gestartet werden. Ist dies nicht der Fall, übernimmt automatisch eine andere Medbay innerhalb des Netzwerks den Vorgang. (Detaillierter Ablauf siehe: Start Sleeveprozess.)

Öffentliche und private Netzwerke

Das öffentliche Sleeve-Initialisierungsnetzwerk im Stanton-System untersteht vollständig der UEE. Die zugehörigen Rechenzentren sind dezentral verteilt und befinden sich vermutlich in stark gesicherten Anlagen – etwa in Bunkern auf ArcCorp oder microTech.

Außerhalb der direkten Kontrolle der UEE existieren jedoch weitere Netzwerke:

  • In Pyro wird ein eigenes Initialisierungsnetz betrieben, das unter der Kontrolle der dortigen Clans steht.
  • Darüber hinaus ist es möglich, private Sleeve-Netzwerke aufzubauen oder
  • die Dienstleistungen freier, privater Unternehmen in Anspruch zu nehmen.

Konsequenzen

Je nach Netzwerk unterscheiden sich:

  • Sicherheit
  • Datenintegrität
  • Verfügbarkeit von Sleeves
  • und die Kontrolle über Engramme

Wer entscheidet, wo er sleeved, entscheidet oft auch,
wie er zurückkehrt.

…durch Vollmacht

Der Engrammeigner beschließt einen Bevollmächtigten via Justikar/Notar zu beschließen. (bspw. ist es Standard, dass in Geschäftsführungsverträgen, die Gesellschafter eine Vollmacht besitzen und mit einer Regelung von 4 Wochen Abwesenheit des Geschäftsführers ein Sleeve-Prozess durch den Gesellschafter ausgelöst werden kann) Ohne Vollmacht gibt es keinen Sleeve.

Bedingung: Der Sleeve-Einsatz muss durch eine höhere Stelle bestätigt werden. Der Originalkörper muss als tot erklärt werden -> 3 bis 6 Monate Suche durch Behörden müssen stattgefunden haben. Wenn kein Finden möglich: Notar/Justikar darf in Abstimmung mit dem Bevollmächtigten den Sleeve aktivieren.

…durch Beweis des Todes

Die tote Person liegt vor und wird durch Medic, UEE oder andere Behörden bestätigt oder ein Implantat/Neuralport wird in Medbay/UEE/Behörde abgegeben.

Sollte durch Zufall oder vorsätzlich eine Person in mehrfacher Ausführung existieren, gilt dies als Identitäts- und Engramm-Diebstahl und stellt eine schwere Straftat dar.

In einem solchen Fall werden alle betroffenen Sleeves festgesetzt. Ein zuständiges Gericht entscheidet über das weitere Vorgehen.

Mögliche Urteile sind unter anderem:

  • die Anerkennung mehrerer Identitäten, etwa wenn sich die Sleeves über einen längeren Zeitraum unabhängig voneinander entwickelt und eigene Leben aufgebaut haben
  • die Beendigung eines Sleeves, um die Mehrfach-Existenz aufzulösen
  • oder – in besonders schweren Fällen – die vollständige Löschung der Existenz, bei der sämtliche Engramme, Backups und Datensätze der betroffenen Person(en) vernichtet werden

Die Entscheidung erfolgt nicht nach persönlicher Moral, sondern nach:

  • rechtlicher Bewertung
  • gesellschaftlicher Stabilität
  • und dem Risiko für das UEE-System

Identität ist Eigentum.
Und Eigentum unterliegt dem Gesetz.

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